Körperbehandlungen

Kryolipolyse

Kryolipolyse – Fettreduzierung durch Kälte

Die Behandlung von Fettpölsterchen ist stets ein kosmetischer Dauerbrenner.
Was in den USA längst zum Standard einer Medical Spa Einrichtung gehört und in den letzten Monaten sich immer höherer Beliebtheit auch in Europa erfreut, ist die Kryolipolyse.

Was ist die Kryolipolyse?

Kryolipolyse ist ein neues, nicht invasives Verfahren, das zur sanften Reduktion von Fettpölsterchen eingesetzt wird. Das Verfahren arbeitet mithilfe lokaler Kälteeinwirkung an bestimmten Körperstellen, ohne dabei die Haut oder das umliegende Gewebe zu verletzen. Das Verfahren basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus den USA, wonach Fettzellen empfindlicher auf Kältereize reagieren sollen als andere Gewebestrukturen. Durch Kühlen von Fettzellen sollen diese stufenweise abgebaut werden.

Welche Bereiche können angesprochen werden?

Aufgrund verschiedener Applikatorgrößen, die seit kurzem zur Verfügung stehen, können mittlerweile fast alle Bereich am Körper behandelt werden. Neben den klassischen Zonen wie Bauch-, Flanken, Taille sowie Rücken,  kann auch im Bereich der Oberschenkel innen und außen sowie an den Oberarmen, Knien und Doppelkinn Applikatoren eingesetzt werden. Eine weitere neue Indikation ist die Gynäkomastie, sogenannte Männerbrust.

cooltech® ist ein rein medizinisches Kryolipolysesystem.

Ausschließlich für die Anwendung in der Arzt-praxis/Klinik entwickelt.
Es gibt eine Vielzahl von Kryolipolyse Geräten auf dem Markt. Diese unterscheiden sich erheblich in Preis und Qualität, entsprechend sind auch die Behandlungspreise kalkuliert.

Die Anwendung

Der Einsatz des Verfahrens ist für Kunden mit Normalgewicht und gesundem Bewegungsverhalten vorgesehen, die mit lokalen Fettpolstern, sog. “Love handles”, an den Hüften, Bauch, Rücken, Po, Oberschenkel, aber auch an Kinn, Nacken, Oberarm zu kämpfen haben. Vor der ersten Anwendung wird überprüft, ob eine Behandlung überhaupt in Betracht kommt. Die Vor- und Nachbehandlung sowie etwaige Risiken und Nebenwirkungen werden in einem Aufklärungsgespräch ausführlich besprochen.
Sie werden bequem, vorzugsweise liegend, auf der Behandlungsliege positioniert. Alle Körperstellen, außer der zu behandelnden Körperstelle, werden mit warmen Decken abgedeckt. Es wird nun eine gelartige Kälteschutzmembrane auf die Hautzone aufgesetzt, der Behandlungskopf mit einer weichen Silikonaufnahme erzeugt ein sanftes Vakuum. In der Folge wird das Areal vom Körper weg an die Kälteplatten im Behandlungskopf gesogen. Der Behandlungskopf gibt kontrolliert und gezielt Kälte über die Hautoberfläche ab. Sie können nun während der gesamten Behandlungszeit entspannen, im Internet surfen oder eine Zeitschrift lesen. Bei Erreichen des Programmendes stellt sich die Vakuumpumpe ab. Anschließend wird die Hautzone von der feuchten Kälteschutzmembran gereinigt und getrocknet.
Wir empfehlen, zwischen 3 – 5  Einzelsitzungen durchzuführen. Jede Einzelsitzung dauert ca. 70 Minuten und sollte im Abstand von 4 Wochen wiederholt werden.. Die Behandlungstemperatur beträgt dabei ca. -8 bis -10 °C.
Bei den Folgesitzungen wird der Behandlungskopf leicht versetzt auf die Hautzone gesetzt, um den bestmöglichen Impact zu erzielen. In einer Sitzung sollten nicht mehr als 2 bis 3 Hautzonen behandelt werden, um ein unangenehmes Ganzkörper- Kältegefühl zu vermeiden.

Nach der Anwendung

Unmittelbar nach der Sitzung ist die Hautzone leicht gerötet. Es können auch kleine Blutergüsse durch das Vakuum auftreten. Diese Rötung oder Blutergüsse verschwinden nach wenigen Stunden oder Tagen vollständig. Einige Kunden empfinden in den Folgestunden einen leichten Juckreiz. Dieser kann gut mit einer beruhigenden Pflegecreme reduziert werden. Ebenfalls wird vereinzelt in der Folgewoche eine leichte Muskelanspannung verspürt. Diese verschwindet wieder. In den Folgetagen nach der Anwendung ist auf Sauna-Besuche und Sonne zu verzichten, ansonsten sind keine Einschränkungen vorhanden.

Wann kann Kryolipolyse angewendet werden?

Das Kryolipolyse ist für gesunde Kunden mit normalem Ernährungs- und Bewegungsverhalten gedacht, die lokale, nicht zu große Fettpölsterchen haben. Für übergewichtige Kunden, die eine Gewichtsreduktion anstreben, ist die Kryolipolyse nicht geeignet. Kryolipolyse wird lokal an bestimmten Problemzonen angewendet, ohne Schmerzen, ohne Risiken und operationsbedingte Ausfallzeiten.

Kontraindikationen

– Autoimmunerkrankungen
– stark übergewichtige Personen
– Erkrankungen vom Fettgewebe, Leber oder Nieren
– aktive Kälte- und Druckurtikaria (Rötungen, Schwellungen, Nesselsucht)
– Hauterkrankungen, große Narben und  Wunden auf der Behandlungszone
– Neigung zur Keloiden
– Kryoglobulinämie (Gefäßentzündungen)
– Schwangerschaft und Stillzeit
– insulinpflichtiger Diabetiker
– Raynaud – Syndrom
– periphere Durchblutungsstörungen (pAVK)
– Dauereinnahme von Zytostatika, Entzündungshämmern, Antibiotika, Malariamitteln oder Hormonpräparaten

Nebenwirkungen

– Blutergusse, Hautrötungen, Taubheitsgefühle können in dem behandelten Areal auftreten, die halten nicht länger als eine Woche an
– ein leichter Schmerz ,,Muskelkater“ kann unmittelbar nach der Behandlung vorübergehend auftreten
– kann für einige Tage nach der Kryolipolyse zu Fettstuhl bzw. Durchfall kommen, durch das freigesetzte Fett
– leichte Schwindel und/oder Übelkeit
– sehr selten kann es zur erneuten Ausbildung von paradoxen Fettgewebe im Behandlungsareal kommen
– zu einer Entzündung des behandelten Gewebes (Pannikulitis), wobei eine mehrwöchige Einnahme von Medikamenten erforderlich wird
– bei Einnahme von Antibiotika, Malariamitteln oder Hormonpräparaten können Pigmentstörungen in Form einer Hyperpigmentierung auftreten

Behandlungskosten einer Kryolipolyse

Ein Körperareal 180,- (z.B. Unterbauch, Oberbauch)
2er Paket 320,-
3er Paket 450,-

Zwei Körperareale 300,-  (z.B. Hüfte beidseitig, Tallie beidseitih, Rücken/oberer Bereich unter den Schultern, Oberschenkel innen/aussen beidseitig, Oberarme beidseitig, Po-Falten beidseitig)
2 er Paket 550,-
3er Paket 700,-

Hyperhidrose

Hyperhidrosis (übermäßiges Schwitzen unter den Achseln)

Behandlungskosten einer Kryolipolyse

Plötzlich ist es wieder da, der Schweißausbruch. Es nützt auch nichts, dass sie sich kaum bewegen. Die Flecken unter Achseln breiten sich aus und riechen unangenehm. Als Hyperhidrose-Betroffener versuchen Sie schon viele Jahre, Ihr extremes Schwitzen irgendwie zu kaschieren.
Das muss nicht mehr sein! Gewinnen Sie Ihre Lebensqualität zurück. Es gibt eine neue, hochwirksame Behandlungsmethode, die mit der wir Ihren übermäßigen Achselschweiß zur Versiegen bringen.

Radiofrequenz – Thermotherapie (RFTT) – die innovative Behandlungsalternative bei Hyperhidrosis

– liefert dauerhafte Ergebnisse
– minimalinvasive Methode
– keine OP erforderlich
– keine Narbenbildung
– kurze Behandlungszeit
– jederzeit ambulant durchführbar
– geringe Nebenwirkungen

Bei welchen Patienten ist es anwendbar

Unterteilt wird die Hyperhidrose in die primäre und sekundäre Form. Während die sekundäre als Folge von Krankheiten, unerwünschten Arzneimittelwirkungen oder Hormonschwankungen (z.B. Klimakterium) auftritt, ist die primäre Verlaufsform angeboren. Für Patienten mit primärer Hyperhidrosis ist die Radiofrequenz-Thermotherapie ein Lichtblick. Sie leiden unter der primären Hyperhidrose, wenn Ihr Körper seit der Pubertät auch bei Minusgraden oft in Schweiß gebadet ist. Sie mindestens einmal die Woche von diesen unvermittelten Schweiß-Attacken heimgesucht werden und nur nachts davon verschont bleiben. Häufig finden sich weitere Hyperhidrose-Betroffene im Familienkreis.

Die Anwendung

Der Wirkungsmechanismus des Radiofrequenz-Verfahrens beruht auf der Zufuhr von bipolarer Radiofrequenz-Energie mit Hilfe der eingeführten Nadeln, also genau dort, wo sich  die Schweißdrüsen befinden. Ganz vereinfacht ausgedrückt, wird den überaktiven Schweißdrüsen mittels Wärme der Garaus gemacht.
Die entstehende Hitze zerstört die Schweißdrüsen und die innervierenden postsynaptischen Fasern des Sympathikus Nervs.
Gezielt in den tieferen hautschichten zu arbeiten, wo die Schweißdrüsen liegen, wird durch die Verzögerungszeit  der Radiofrequenz ermöglicht. Der Energieimpuls wird erst abgegeben, wenn die Nadeln in die gewünschte Hauttiefe eingedrungen sind.

Nach der Anwendung

Bei diesem Microneedling-Verfahren treten nur geringe Nebenwirkungen wie vorübergehende Rötungen, Druckempfindlichkeit, Schwellungen und punkförmige Krustenbildung auf. Alles klingt nach wenigen Stunden oder bei sehr empfindlichen Personen nach ein paar Tagen ab. Für gewöhnlich treten keine Hämatome auf, die Bewegungsfreiheit wird nicht beeinträchtigt.
Es gibt sogar Nebenwirkungen, die als sehr positiv empfunden werden, mehr als 30 % der Patienten verlieren die Behaarung in den Achselhöhlen. Alle Behandelten fühlen sich erleichtet durch das Verschwinden des unangenehmen Geruchs, weil die apokrinen Schweißdrüsen ebenfalls zerstört werden.
Allerdings sind Schweißdrüsen hartnäckige Überlebenskünstler. Sie regenerieren rasch, wenn sie nicht zu 100 % vom Hitzeimpuls getroffen wurden.

Wie lange dauert die RFTT-Behandlung

Die Dauer der Behandlung ist vom Arealgröße abhängig. Es ist durchschnittlich ca. 40 Minuten einzuplanen.

Wie viel RFTT-Behandlungen muss man durchführen

Der Zyklus besteht aus 2 oder 3 Sitzungen im Abstand von 4 oder 6 Wochen.

Welche Hauttypen können behandelt werden

Es können alle Hauttypen von hell bis dunkel problemlos und schonend behandelt werden.

In welcher Jahreszeit kann behandelt werden

Da die Technologie auf dem Prinzip der Radiofrequenz basiert, kann ganzjährig ohne Komplikationen durchgeführt werden.

Welche Kontraindikationen gibt es

– Hautkrebs
– akute Akne Entzündungen oder andere infektiöse Hauterkrankungen
– akute Herpes Infektion
– Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (Marcumar, ASS, Heparin etc.)
– bekannte Allergien gegen Lokalanästhetika
– schwer einstellbaren Diabetes mellitus
– Strahlen- oder Chemotherapie
– medikamentenpflichtige arterielle Hypertonie
– Schwangerschaft oder Stillzeit

Behandlungskosten

eine Behandlung mit örtlicher Betäubung beträgt 600€

Besenreiser

Was sind Besenreiser, was Krampfadern?

Besenreiser nennt man kleine rote oder blaue Äderchen der Beine. Der Name Besenreiser entstand, weil diese Äderchen in ihrer Form und Art der Verzweigung den kleinen Ästchen ähneln, welche früher zu Kehrbesen zusammengebunden wurden. Besenreiser zählen zu den Venenleiden. Allen Venenveränderungen liegt eine Störung der Bein- und Beckenvenen zugrunde. Venen sind diejenigen Blutgefäße, welche sauerstoffarmes, dunkelrotes Blut aus den Beinen, Armen und dem Körper quasi „bergauf“ zum Herzen zurück transportieren (in den Arterien und Schlagadern dagegen pulsiert das hellrote, sauerstoffreiche Blut vom Herzen weg). Beim Gehen pressen die Bein- und Wadenmuskeln das Blut der Venen gegen die Schwerkraft aus den Beinen nach oben zum Herzen („Wadenmuskelpumpe“). Klappen in den Venen verhindern ein Zurückfließen des Blutes in die Füße. Wenn sich die oberflächlichen Venen erweitern oder „platzen“, sieht man diese Gefäße durch die Haut schimmern – Besenreiser entstehen. Besenreiser können auf eine Bindegewebsschwäche der Beine hindeuten. Häufig sind sie ein erstes Anzeichen für eine richtige Venenschwäche, die zu Krampfadern führen kann (siehe unter „Krampfadern“). Bei Venenschwäche erweitern sich die Venen der Beine, die Venenklappen werden undicht: es bilden sich innerliche oder äußerliche „Krampfadern“ (medizinisch: Varizen, Varikose). Es gibt die großen, geschlängelten und dicken Stammvarizen, die etwas kleineren Seitenastvarizen und die winzigen Besenreiservarizen. Krampfadern an sich machen keine Beschwerden.

Die Behandlung der Besenreiser und Krampfadern

Besenreiser können auf zweierlei Weisen entfernt werden. Der sogenannte Gold-Standard, also das am besten erforschte Therapieverfahren, ist die sogenannte Verödung, heute auch Mikrosklerotherapie genannt. Die moderne Alternative ist eine Lichtbehandlung entweder mit einem Blutgefäßlaser oder einem IPL-Gerät (intense pulsed light = IPL). Vor jeder Venenbehandlung ist eine apparative, schmerzlose Untersuchung der Strömungsverhältnisse und des Zustandes der Venenklappen notwendig. Größere Venen (retikuläre Venen) können auch durch das schonende und kosmetisch unauffällige Microstripping (nach Prof. Varady) in örtlicher Betäubung ambulant operativ entfernt werden.  Eine neue Therapieoption ist auch die Mikro-stiche. Zur Laserbehandlung von Besenreisern werden zahlreiche Laser- und Blitzlampengeräte verwendet. Das Spektrum der eingesetzten Geräte reicht von Argonlaser über Diodenlaser, Farbstofflaser, Nd-Yag Laser, Blitzlampen oder IPL-Geräte. Das Problem der Laserbehandlung: es gibt keine „Standardbesenreiser“, da sie sich je nach Lage, Durchmesser, Sauerstoffgehalt und Wandstruktur unterschiedlich eignen. So machten Forscher die Erfahrung, dass ich Besenreiser nach einer Diodenlaser-Behandlung erst nach 12 Wochen zurückbildeten.  Nd:Yag-Laser eignen sich für tiefere Besenreiser, sind aber schmerzhafter. Letztlich muss der erfahrene Dermatologe individuell entscheiden, ob und welcher Laser als Alternative zur Verödung sinnvoll einsetzbar ist. Krampfadern können zusätzlich operativ entfernt werden. Dazu wurden zahlreiche Verfahren entwickelt: von dem klassischen“Ziehen“ der Krampfadern, über Laserverödung, Radiofrequenzbehandlung, Kryo-Operation bis zur Varadyschen Mikrooperation. Ihr Operateur wird Sie über die Vor- und Nachteile dieser Operationstechniken informieren.

Was ist die Besenreiserverödung, Mikroskerotherapie oder Sklerosierung?

Sklerosierungstherapie nennt der Arzt die planvolle Ausschaltung von venösen Blutgefäßen (Venen) in oder unter der Haut durch das Einspritzen eines Sklerosierungsmittels. Die Verödungsmittel führen zu einer ausgeprägten, chemischen Schädigung der Innenwand (Endothel) der Blutgefäße und eventuell der gesamten Gefäßwand. Dadurch entsteht eine kleine, gewollte örtliche Thrombusbildung an der Gefäßwand. Nach einiger Zeit wird dadurch das Besenreiser- oder Krampfadergefäß in einen bindegewebigen Strang umgewandelt. Diesen Prozess nennt man Sklerose. Ziel der Verödungsbehandlung ist  die definitive Umwandlung in einen fibrösen Strang aus Bindegewebe, der im Gegensatz zum Blutgefäß nicht mehr sichtbar ist. Das Ergebnis ist im Idealfall genauso gut wie die operative Entfernung des Blutgefäßes. Die Verödung ist bei größeren Varizen – vor allem in Form der sog. Schaumsklerosierung – eine Alternative zur Operation. Bei Besenreiser ist die sog. Mikro-Sklerotherapie meist die beste Therapiemöglichkeit. Diese Feinverödung ist ambulant und schnittfrei durchführbar. Man benötigt meist mehr als eine Behandlungssitzung. Eine 80-90% Besserung ist mit etwas Geduld erreichbar.

„Was ist das Ziel der Verödung, die Besenreiserverödung oder Sklerosierung?“
Die Ziele der Sklerosierungsbehandlung von Beinvarizen sind generell:

  • Behandlung der Varikose und Vorbeugung möglicher Komplikationen
  • Bestehende Symptome zu mindern oder zu beseitigen
  • Einen krankhaft veränderten Blutfluss ( Hämodynamik)  zu bessern
  • Ein ästhetisch und funktionell gutes Ergebnis zu erzielen. Das schöne, ästhetische Bein ist natürlich das wichtigste Ziel bei der Besenreiserverödung

Welche Formen der Beinäderchen können verödet werden?

Grundsätzlich können fast alle Formen der Varikose können verödet werden:

  • Stammvarizen
  • Ast- oder Seitenastvarizen
  • Varizen im Rahmen der Perforanteninsuffizienz
  • Retikuläre Varizen
  • Besenreiser
  • Rest- und Rezidivvarizen nach Operationen

Welchen Stellenwert hat die Verödung?

Bei der Behandlung von kleinkalibrigen Äderchen der Beinhaut (retikuläre Varizen, Besenreiser) gilt die Sklerosierungsbehandlung als Methode der ersten Wahl. Nur bei ganz bestimmten Formen der Besenreiser kann die Laserbehandlung ähnlich gute Ergebnisse erzielen. Bei der Ausschaltung von Seitenastvarizen und insuffizienten Perforanten konkurriert die Sklerosierungsbehandlung mit der operativen Entfernung um die besten Ergebnisse. Bei der Behandlung der krankhaften Stammvarikose gilt die operative Therapie als Methode der ersten Wahl. Die Therapie der Stammvarikose durch Verödung ist aber ebenfalls möglich.  „Wann dürfen Besenreiser nicht verödet werden?“ Keinesfalls veröden sollte man in folgenden Fällen (absolute Kontraindikationen):

  • Bekannte Allergie auf das Sklerosierungsmittel · Schwere Systemerkrankung
  • Akute oberflächliche oder tiefe Venenthrombose
  • Lokale, im Bereich der Sklerosierung gelegene oder schwere generalisierte Infektionen
  • Immobilität
  • Bettlägerigkeit
  • Fortgeschrittene arterielle Verschlußkrankheit im Stadium III oder IV
  • Hyperthyreose (bei jodhaltigen Sklerosierungsmitteln)
  • Schwangerschaft im ersten Drittel und nach der 36. Schwangerschaftswoche.

Nur unter genauer Abwägung der Risiken ist die Verödung erlaubt (relative Kontraindikationen):

  • Beinödem
  • Diabetische Spätkomplikationen (z.B. Polyneuropathie)
  • Arterielle Verschlußkrankheit im Stadium II
  • Schlechter Allgemeinzustand
  • Bronchialasthma
  • Ausgeprägte allergische Diathese
  • Bekannte Hyperkoagulabilität (13)
  • Thrombophilie mit abgelaufener tiefer Beinvenenthrombose

Welche Risiken und Komplikationen sind beim Veröden möglich?

Insgesamt ist die Besenreiserverödung eine sichere, risikoarme Behandlungsmethode. Da es sich jedoch um eine ästhetische Behandlung handelt, sollen hier auch seltene Risiken und Nebenwirkungen erwähnt werden. Möglich sind

  • Einspritzen ins umliegende Gewebe mit Entstehung kleiner Hautgeschwüre, die langsam heilen· allergische Reaktionen auf das Verödungsmittel· Kollaps durch den Einspritzschmerz oder die Aufregung bei der Behandlung
  • Nervenschädigungen kleinerer Hautnerven, bemerkbar als Empfindungsstörung· Matting – Neubildung feinster roter oder blauer Haaräderchen im BehandlungsarealHautempfindungsstörungen.
  • Beinvenenthrombose – ist in minimaler Form erwünscht, aber als schmerzhafte Thrombose sehr unerwünscht
  • Hautveränderungen – bräunliche Hautflecken können durch kleine Blutergüsse entstehen und lange andauern, bis sie sich aufgelöst haben
  • Schmerzen – das Einstechen in die Blutgefäße und das Einspritzen kann stark Brennen. Falls der Verband in den nachfolgenden Stunden sehr schmerzhaft ist oder drückt, sollte er durch den Arzt kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden.

Welche Nachbehandlung ist sinnvoll?

Aufkleben von Watteröllchen für 24 Stunden, Stützstrümpfe oder Wickeln der Beine ist sinnvoll, da das Behandlungsergebnis so meist besser ausfällt. Intensiver Sport, heiße Bäder, Sauna und ausgeprägte UV-Einstrahlung (Sonnenbank) sind in den ersten Tagen nach der Verödung zu meiden.

Hausmittel gegen Besenreiser

Sinnvoll ist längerfristiges Bindegewebstraining der Beine, wie unter Kapitel „Venen, Varikose“ beschrieben. Da Wärme zu einer Erweiterung der Blutgefäße führt, raten manche Ärzte von Saune, heißen Bädern und Sonnenbädern ab. Nach einer solchen „Wärmebelastung“ sollte man zumindest die Beine kalt abduschen, um die Blutgefäße wieder eng zu stellen. „Wie sind die Ergebnisse der Verödung von Besenreiservarizen?“ Wissenschaftliche Untersuchungen und unsere Erfahrung bestätigen, dass die Ausschaltung  intra- und subkutaner Varizen mit der Sklerosierungsbehandlung gut wirken – “ es besteht eine sichere Evidenz“ (die es für Laserbehandlungen noch nicht gibt). Die Ergebnisse der Verödung sind aber je nach Technik, Sklerosierungsmittel und Venenkaliber uneinheitlich. Für die Sklerosierung von Besenreiser und retikuläre Varizen gilt die Sklerosierungsbehandlung als Standardtherapie, mit der eine bis zu 80-90 % ige Besserung erzielt werden kann. Die Kompressionstherapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen verbessert möglicherweise das Ergebnis der Sklerosierung von Besenreisern; durch das Beinewickeln, Tragen von Kompressionsstrümpfen und Aufkleben von Watteröllchen wird das Ergebnis verbessert und die Nebenwirkungen nehmen ab. Leider können wir die meist angeborene Bindegewebsschwäche nicht heilen, sodass sich – völlig unabhängig von der Behandlung – neue Äderchen bilden können. Die behandelten Besenreiser bleiben allerdings weg. Sollten sich neue Varizen bilden, können diese aber erneut entfernt werden.

Behandlungskosten

ine Behandlung/Dauer ca. 1 Stunde – 100€

Injektionslipolyse

Injektionslipolyse

Aqualyx® ist die Lösung für Ihre Problemzonen. Seit 2009 erfolgreich in vielen europäischen Ländern eingesetzt, ist dieses Produkt nun auch in Deutschland zugelassen. Mit Hilfe dieser Therapie können wir  gezielt das Fett in einzelnen Körperregionen zum Schmelzen bringen und die Fettzellen werden dauerhaft zerstört.

Methode

Die Injektionslipolyse ist kein neues Wundermittel zur Gewichtsabnahme. Sie ist in der Lage unerwünschte Fettpölsterchen, die weder durch Ernährungsumstellung noch durch gezielte Bewegungstherapie zu reduzieren sind, abzuschmelzen und zu verstoffwechseln. Der Wirkstoff ist ein Naturpräparat und wird aus der Sojabohne gewonnen.
Das Mittel wird mittels feinster Nadeln direkt in die betroffenen Regionen injiziert. Dort kommt es zum Abschmelzen der Fettzellen und zum gesteigerten Fettabbau. Auch die Haut zieht sich wegen ihrer Elastizität zusammen und erzeugt eine glatte, homogene Oberfläche.

Die Injektionslipolyse eignet sich

Grundsätzlich ist die Fett-Weg-Spritze für jeden geeignet. Es ist aber zu beachten, dass die Fett-Weg-Spritze nur für kleinere Fettmengen geeignet ist, also für Normalgewichtige mit Problemzonen.
Die Fett-Weg-Spritze ist keine Alternative zur Liposuktion (Fettabsaugung) von großen Fettarealen und nicht zur Behandlung krankhafter und/oder adipöser Fettleibigkeit geeignet.

Die Injektionslipolyse kann an allen Körper- und Gesichtsarealen angewendet werden. Unabhängig vom Behandlungsareal werden 3 bis 5 Sitzungen im Abstand von 3 – 4 Wochen empfohlen.

  • Doppelkinn
  • Hüften
  • Reiterhosen
  • Oberschenkel Innenseite
  • Oberarme
  • Abdomen (Bauch)
  • Knie
  • Lipome
  • Gynäkomastie (männliche Brust)
  • Stiernacken

Wie läuft die Behandlung mit der Injektionslipolyse ab?

Die zu behandelnden Hautareale werden markiert und desinfiziert. Eine Betäubung dieser Problemzonen ist nicht nötig. Mit einer äußerst feinen Nadel wird dann der Wirkstoff Aqualyx® in das Unterhautfettgewebe Ihrer Problemzonen eingespritzt. Aqualyx® ist eine wässrige mikrogelatinöse Lösung die hauptsächlich aus Galactose, Puffersystemen, Natriumsalz, Wasser und Natriumchlorid besteht.
Durch die Injektion dieser Lösung in das Fettdepot wird ein Abschmelzen der Fettzellen und ein gesteigerter Fettabbau angeregt. Das Fett wird dabei vom Körper auf natürlichem Wege und dauerhaft abgebaut. Das zersetzte Fett wird über das körpereigene Lymphsystem abtransportiert. Es handelt sich also um eine Verstärkung von natürlichen Vorgängen, die im Körper auch vorkommen.
Sie können am Tag der Behandlung mit der Fett-Weg-Spritze Ihren normalen Beschäftigungen nachgehen und auch arbeiten Allerdings nach der Anwendung der Fett-weg-Spritze ist die behandelte Stelle rot und markant angeschwollen. Die Stelle ist auch für einige Tage oft schmerzhaft, taub und in einigen Fällen können auch kleine blaue Flecke erscheinen. Die Schwellung und das Taubheitsgefühl können drei bis vier Tage andauern. Eine Woche nach der Fett-weg-Spritze können Sie vorsichtig mit Sport anfangen. Auch in der Zeit nach der Behandlung mit der Fettwegspritze wird empfohlen mindestens zwei Liter Wasser täglich zu trinken. Dadurch wird die Ausscheidung aus Ihrem Körper beschleunigt. Sie sollten kalorienreiche Nahrungsmittel vermeiden und etwas mehr Bewegung machen, um die erneute Einlagerung der durch die Fett-weg-Spritze freigesetzten Fette zu vermeiden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Unmittelbar nach der Anwendung der Fett-weg-Spritze ist die behandelte Stelle rot und
markant angeschwollen. Die Stelle ist auch für einige Tage oft schmerzhaft, taub und in einigen Fällen können auch kleine blaue Flecke erscheinen. Die Schwellung und das Taubheitsgefühl können länger andauern. Eine Woche nach der Fett-weg-Spritze können Sie vorsichtig mit Sport anfangen. Auch in der Zeit nach der Behandlung mit der Fettwegspritze in Hamburg empfehlen wir, mindestens zwei Liter Wasser täglich zu trinken. Dadurch wird die Ausscheidung aus Ihrem Körper beschleunigt. Sie sollten kalorienreiche Nahrungsmittel vermeiden und etwas mehr Bewegung machen, um die erneute Einlagerung der durch die Fett-weg-Spritze freigesetzten Fette zu vermeiden.

Absolute Kontraindikationen:

  • massive Übergewicht
  • multiple Allergien
  • Psoriasis im Behandlungsareal
  • chronische Autoimmunerkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • laufende Behandlung mit Blutgerinnungshemmer
  • laufende Einnahme von Kortison- Präparaten
  • laufende Immunsuppression
  • laufende Zytostatika-Therapie
  • Krebserkrankungen
  • Schwangerschaft
  • stillende Mutter

Preis

  • Gesicht: z.B. Doppelkinn, Hängebäckchen,
    pro Sitzung kostet 150,-
    2er Paket 250,-
  • am Körper ist abhängig von der Körperregion,
    pro Sitzung kostet ab 300,-
    2er Paket 500,-

Cellulite Behandlung

Alidya – der Kampf gegen Cellulite

Alidya ist die weltweit patentierte Lösung zur Korrektur der unschönen ,,Orangenhaut“ wurde speziell für die Behandlung der sogenannten ,,gynoide Lipodystrophie“ Cellulite entwickelt und hat sich bereits seit zwei Jahren in Europa tausendfach bewährt.

Merkmale und Ursachen

Die typischen Dellen an Oberschenkeln, Hüften, Bauch und Po – manchmal sogar an den Oberarmen. Cellulite oder ,,Orangenhaut“ tritt bei rund 80 Prozent aller Frauen auf aber auch viele Männer sind davon betroffen.
Cellulite entsteht meist als Ergebnis wie ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung sowie hormonelle Schwankungen sind Auslöser für das wellige Hautbild. Primär ist eine schlechte Durchblutung bestimmter Regionen dafür verantwortlich, dass der Körper dort Fett in der Lederhaut einspeichert, die Blutzirkulation drastisch abnimmt und Abfallstoffe – welche oftmals auch entzündlich sind – nicht mehr abtransportiert werden können. Gerade bei Frauen liegen sowohl die Fettschicht als auch die Kollagen-Bänder dicht unter der Haut und werden so als ,,Orangenhaut“ sichtbar.

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Alidya – die Innovation im Kampf gegen Cellulite

Speziell für die Behandlung von ausgeprägter Cellulite entwickelt. Alidya ist die erste Injektionslösung , die übermäßige Ablagerungen von Eisen-Ionen in der interzellulären Matrix stoppt.  Alidya löst die für die entzündlichen Prozesse verantwortlichen Giftstoffe aus dem Fettgewebe effektiv heraus, verbessert die Durchblutung deutlich und fördert signifikant die osmotische Entwässerung des Gewebes. Das so regenerierte Fettgewebe der Problemzonen lässt anscheinend wieder einen normalen Stoffwechsel und eine gesunde Drainage der Haut zu. Das erfreuliche Ergebnis: Revitalisation der betroffenen Regionen und ein glattes, straffes und frisches Hautbild.

Die Behandlung

Alidya wird unter Anwendung der sog. Mesotherapie in die untere Lederhaut oder in die obere Unterhautschicht injeziert. Pro Einstich werden 0,2 – 0,3 ml abgesetzt, so eine Spritze mit 10 ml reicht für ca. 30 – 50 Injektionen.
Nach eine gründliche Reinigung und Desinfektion des zu behandelnden Bereichs wird die Behandlung ohne lokale Betäubung durchgeführt und ist nahezu Schmerzlos.
Für optimale Ergebnisse werden 7 bis 10 Sitzungen empfohlen, welche von Form und Ausmaß der Cellulite abhängen. Diese sollten im 1 Wöchigen Rhythmus erfolgen.
Pro Behandlung sind max. 2 Fläschchen zu verwenden. Erste Ergebnisse sind in der Regel nach 4 Sitzungen, das sind 4 Wochen, zu sehen. Eine Behandlung dauert ca. 30 Minuten und beeinträchtigt keine weiteren täglichen Aktivitäten.
Um das klinische Ergebnisse stabil zu halten ist empfohlen 1 bis 2 Erhaltungsbehandlungen pro Jahr.
Eine manuelle oder pneumatische Lymphdrainage optimiert die Wirkung der Behandlung.

Behandlungseffekte

– Cellulite – Reduktion
– Aktivierung der Lymphdrainage des Gewebes
– Verbesserung der Hautstruktur/ Hautglättung
– Volumenrekonstruktion der Haut
– Erhöhte Hautspannung

Nach einer Alidya Behandlung

– sollte die behandelte Stelle nicht überhitzen, keine Sauna, keine Sonne oder zu stark gekühlt werden
– sollten externe sportliche Aktivitäten für etwa 2 bis 3 Tage vermieden werden
– sollte 12 Stunden auf Kosmetika im Behandlungsgebiet verzichtet werden

Mögliche Nebenwirkungen

Alidya ist im allgemeinen sehr gut verträglich, möglich sind injektionsbedingte Nebenwirkungen wie:
– Schwellung
– Rötung
– Hämatome (blau Flecken)
– Jucken
– Infektion (Sterilität)
– leichte Schmerzen

Kontraindikationen

– bekannte Allergien gegen eine Bestandteile
– mit einer Vorgeschichte anaphylaktischer Reaktionen oder schweren Allergien
– schweren Nieren- oder Lebererkrankungen, Diabetes, Erkrankungen der Schilddrüse
– akute oder chronische Hauterkrankungen im Behandlungsareal
– Schwangerschaft oder Stillzeit

Behandlungskosten pro Sitzung

(z. B. Oberschenkel vorne oder Oberschenkel seitlich) eine Behandlung 220€